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Willkommen auf meiner Webseite

Als ehemaliger Hundetrainer habe ich Ihnen hierzu eine Informationen bereitgestellt.

 

Hunde begleiten Menschen nun schon seit über 10.000 Jahren. Ob sie als Wölfe vom Menschen domestiziert wurden oder von selbst zum Menschen kamen, weil er sie mit seinen Abfällen anlockte, ist nachträglich schwer festzustellen. Je nach Bedarf und Kulturkreis dienen sie heute dem Schutz von Haus, Hof und Besitzer, übernehmen spezielle Arbeiten bei der Jagd, dem Hüten und Treiben des Viehs, der Verletztensuche nach Katastrophen, Trag- und Zugarbeiten, Trüffelsuche usw. Hunde können blinden Menschen und Rollstuhlfahrern eine sehr weitreichende Hilfe sein. Leider dienen Hunde - wie andere Haustiere auch - in bestimmten Teilen der Welt, besonders in Fernost, immer noch der Ernährung von Menschen. Aber auch die scheinbar nutzlosen Hunde, die alte Menschen an der Leine herumführen oder die mit Kindern spielen, haben ihre Aufgabe als Gesellschafter und Freund gefunden. Gerade solche Hunde tragen sehr zur Gesundheit ihrer Menschen bei. Dies gilt körperlich, da sich Menschen ohne Hund grundsätzlich weniger bewegen als solche mit Hund, aber auch psychisch, da Hunde Leben und Fröhlichkeit ins Haus bringen und traurige Menschen trösten und ablenken.

 

Hunde gehen Nicht-Hunde-Besitzern auf die Nerven. Das gilt zwar nicht für alle Nicht-Hunde-Besitzer, da sich unter ihnen noch so mancher zukünftige Hunde-Besitzer befindet, der nur umständehalber z. Z. keinen Hund hält, aber doch für schätzungsweise die Hälfte der Bevölkerung. In Großstädten ist die Hundefeindschaft sicher noch ausgeprägter als auf dem Lande. Viele Hunde, die ich kenne, sind schlecht erzogen und geben immer wieder Anlass für Streit. Zurecht Anstoß genommen wird an Kläffern, an verschmutzten Gehwegen, Rasen und Straßen, am Anspringen, Anbellen oder gar Beißen von Mitmenschen oder Hunden sowie an Verkehrs-gefährdenden Streunern. Auch hygienische Gründe werden oft angeführt. Natürlich ist die Bakterien- und Vierenkonzentration in Gebüschstreifen von Parkanlagen, die regelmäßig und häufig als Hundeklo verwendet werden, höher als normal. Immer noch ist es der Entscheidung des Hundebesitzers überlassen, ob er seinen Hund regelmäßig impfen lässt oder nicht. Immer noch fürchten manche Menschen Tollwut und Würmer, wenn sie einem Hund begegnen. Andererseits wird von manchen Hunden - vor allem natürlich von Collies - erwartet, dass sie sich wie "Lassie" verhalten und von jedem fremden Kind mit Begeisterung streicheln lassen. Ein Collie, der das nicht akzeptiert, gilt dann sofort als falsch, böse oder hinterhältig. Letztendlich sind Sie als Halter des Hundes immer schuldig, wenn es zu einem Unfall kommt.

 

Unabhängig vom Verhalten der Hunde und ihrer Besitzer habe ich jedoch auch schon politisch-ethische Diskussionen mit prinzipiellen Gegnern der Hundehaltung geführt. Die einen - unter ihnen Rhodesier und Ghanesen, die ich sehr gut verstehe - weisen auf die Verschwendung an kostbaren Lebensmitteln hin, durch die zahlreiche Menschen der Dritten Welt ernährt werden könnten. Sie bekämen Brechreiz bei Tierfutter-Werbung im Fernsehen. Die Verkitschung und das Verwöhnen der Tiere sei widerlich. (Dem kann ich in vielen Fällen nur zustimmen.)
Um von Fleisch satt zu werden, berichten die Vegetarier, bedürfe es der 10-fachen landwirtschaftlichen Nutzfläche, als wenn man von pflanzlichen Lebensmitteln satt werden wollte, weil das Vieh ja auch erst einmal fressen müsse. Würden wir also alle vegetarisch oder noch besser veganisch (also auch ohne Milch und Eier) leben und hätten wir überhaupt keine Haustiere, könnten noch mehr Menschen von den Lebensmitteln der Erde ernährt werden. Zudem sei die pflanzliche Nahrung gesünder als die tierische. Ich habe Bekannte, die zwei Afghanen-Hündinnen 14 und 15 Jahre lang mit Sojafutter und rein vegetarischer Kost versorgten. Diese Tiere waren - allen bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Hundeernährung zum Trotz - ihr Leben lang gesund!

Da die EG, die USA und andere Staaten jedoch aus politischen Gründen immer noch Nahrungsmittel tonnenweise vernichten, geht die Rechnung meiner Freunde im Hinblick auf das Verhungern von Menschen leider nicht auf. Auch die feudalherrschaftlichen politischen Strukturen in vielen Ländern bewirken immer noch, dass dort Menschen verhungern, während einige wenige im Überfluss leben. Durch das Nicht-Halten von Hobbytieren alleine wäre wahrscheinlich nichts erreicht. Es wäre aber von Ihnen ein netter Zug, wenn Sie statt Verwöhnungshäppchen für Ihren Hund zu kaufen, preiswerteres (und vielleicht sogar gesünderes) Futter bevorzugten und den Differenzbetrag regelmäßig an eine Hilfsorganisation überwiesen! Sie würden damit zeigen, dass Sie sich nicht von den Menschen weg in eine introvertierte Hunde-Idylle zurückziehen. Sehen Sie in Ihrem Hund nicht den "besseren Menschen". Wenn Sie wüssten, wie der manchmal über Sie denkt...

Menschen, die die Welt gerne gewaltfrei sähen, mögen Hunde meistens nicht, weil sie mit ihnen primitive Menschen assoziieren, die ihre Hunde schlagen. Obwohl Hundeerziehung auch meiner Meinung nach nicht ganz gewaltfrei möglich ist, sollte die Gewalteinwirkung nur in sehr wenig Situationen, dann aber gezielt und so milde wie möglich vorkommen (Wirkungsschwelle). Meist genügt ein Erschrecken ohne Schmerz zu verursachen. Da Hunde als Schreck-empfindlich, aber Schmerz-unempfindlich gelten, hat die Schreckwirkung ohnehin den pädagogisch größeren Wert. Primitive Menschen sind auch ohne Hund primitiv. Sie schlagen dann vielleicht öfter ihre Frau oder ihr Kind. Es ist schlimm, dass es so etwas noch gibt, aber die Hunde können nichts dafür.

Radikale Tierschützer sehen in der Hobbytierhaltung die Inhaftierung und Versklavung von Tieren. Auch diese Menschen haben nicht ganz unrecht. Schauen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis einmal kritisch um! Der fette Dackel von nebenan, der Pralinen mit essen darf, der zum Fußabtreter von Frauchens gestörtem Gefühlsleben degeneriert, aber nur an der Leine Gassi geführt wird (und der sich aus Langeweile vielleicht das ganze Haar ausbeißt), der psychisch gestörte Hofhund, der immer lauernd an der Kette liegt und vom perfekten Mord träumt, der exotische Vogel alleine im Käfig - es gibt genug Beispiele von Hobbytieren, die nicht artgerecht gehalten werden und darunter leiden. Übermäßige Ernährung, zu eiweißreiches, zu fettes, oft auch zu salziges oder gar süßes Futter, viel zu wenig Bewegung und fehlende geistige Anregung durch "ihre" Menschen führen außerdem dazu, dass die meisten Hobbytiere gesundheitliche Probleme bekommen und schon deshalb nicht alt werden. Dazu kommen die Überzüchtungs-Defekte, angeborene Krankheiten und Empfindlichkeiten, die auch an Mischlinge vererbt sein können.

Zunächst sollten Sie gut überlegen, welche Rasse Sie bevorzugen oder zumindest, wie groß der Hund ungefähr werden soll, ob es ein temperamentvoller oder ein ruhiger Hund sein soll und ob Sie langes oder kurzes Haar pflegen möchten. Die etwa 400 Hunderassen, die es weltweit gibt, unterscheiden sich nicht nur äußerlich voneinander.
Einen Welpen bekommt man in der Regel über den Tiermarkt in der Fachpresse, in der Tageszeitung oder über spezielle Internetseiten. Erschrecken Sie nicht, wenn er über 600 Euro kosten soll. Bekommen Sie dafür einen gut gepflegten, gesunden Welpen, ist er es wert. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf eines Welpen nach den Bedingungen, die in dem Verein gelten, der ihm sein "Papier", also seinen Abstammungsnachweis (=Stammbaum, =Ahnentafel) ausstellt. Darf eine Zuchthündin nach Vereinssatzung öfter als einmal pro Jahr werfen oder werden keine tierärztlichen Untersuchungen vor der Zulassung zur Zucht verlangt, ist es kein guter Verein.

Lassen Sie sich vom Züchter erzählen, wann die Mutter der Welpen das letzte Mal geworfen hat (wenn es nicht der erste Wurf ist), ob sie jemals krank war und ob es bei der Geburt oder in der Aufzucht der Jungen Probleme gab. Eine entsprechende Vorgeschichte wäre ein schlechtes Vorzeichen. Versuchen Sie, ein längeres Gespräch mit ihm zu führen. Wenn er in Ordnung ist, wird er spontan und ehrlich antworten. Fragen Sie ruhig nach dem Gesundheitszeugnis zur Zuchtzulassung der Mutter und lesen Sie es (kritisch!) selbst. Zuchttiere - auch Hündinnen! - sollten meiner Meinung nach immer absolut HD-frei sein. Es gibt auch andere Erbkrankheiten, von denen Zuchttiere frei sein sollten (s. u.). Die Welpen sollten auf jeden Fall geimpft und mit einer eindeutigen Nummer tätowiert oder gechipt sein, die in der Ahnentafel aufgeführt ist. Die Kennzeichnung mit implantiertem Mikrochip setzt sich mehr und mehr durch, weil sie als fälschungssicher gilt.

Beobachten Sie die Mutter und ihre Welpen gut, um eventuell gestörte Verhaltensweisen, z. B. Agressivität oder Angst zu entdecken. So etwas kann sich vererben. Natürlich sollten die Welpen artgerecht mit ihrer Mutter gemeinsam untergebracht sein. Sie müssen einen sauberen, gut gepflegten Eindruck machen, nicht mager oder fett wirken und munter spielen. Ich würde niemals einen Welpen aus Zwingerhaltung nehmen, wo mehr als zwei Würfe gleichzeitig betreut werden, weil wahrscheinlich ist, dass er in der Prägephase zu wenig Kontakt zu seinen Menschen hatte. Auch bei einem Bestand von insgesamt über zehn Tieren, die ständig gehalten werden, wäre ich skeptisch. Zwar behauptet inzwischen jeder Züchter, die Hundezucht sei sein Hobby, aber das müssen wir ihm nicht unbedingt glauben. Tiere vom Händler haben (wie leider auch viele Tiere aus dem Tierheim) meistens irgendeinen Schaden (mindestens einen!). Bei ihnen ist klar, dass sie aus rein kommerzieller Massenzucht stammen. Sie sind i.d.R. zu wenig zugefüttert worden und krank. Manche Hunde aus reinen Vermehrungsbetrieben entstammen Inzest-Paarungen, weil es für den Züchter das einfachste war, den Vater auf die Tochter zu lassen. Dann sind Erbkrankheiten erst recht wahrscheinlich. "Züchter", die mehrere Rassen anbieten, sind meistens Händler. Schon durch den Transport zum Händler kann ein lieblos verpackter Welpe einen psychischen Schaden erleiden, der ihn sein Leben lang ängstlich oder agressiv macht. Dazu kommt mangelnder Kontakt in der Prägephase. Wer soviel Zeit hat, dass er sich einen solchen Hund zumuten will, sollte lieber gleich zum Tierheim fahren und dort ein gutes Werk tun. Dort stimmt dann auch der Preis. Manche Tierheim-Hunde sind ganz tolle Burschen, deren Schuld es wirklich nicht war, dass sie ins Tierheim kamen. Andere dagegen haben leider schlechte Erfahrungen gemacht, beißen in bestimmten Situationen (Vorsicht! Sie wissen nicht in welchen!), sind ständig laut oder haben andere Unarten, die man ihnen nur schwer wieder abgewöhnen kann.

Ich persönlich bevorzuge Hobby-Hunde "vom Teppich", also von Einzel-Hündinnen-Haltern, weil diese auf jeden Fall genug Beachtung und Liebe während ihrer Prägephase erfahren haben. Letzteres wäre mir, wenn ich nicht selbst später züchten will, wichtiger als eine Ahnentafel. Bei Rassehunden "ohne Papiere" ist jedoch wahrscheinlich, dass keine Untersuchung an den Elterntieren vorgenommen wurde. Vielleicht sind aber die Elterntiere aus unterschiedlichen Vereinen und die Welpen wie viele Mischlinge durch weniger Inzucht gesünder als anerkannte Rassevertreter. Bei Mischlingen setzen sich oft die gesünderen Gene durch. Fragen Sie, was die Elterntiere können und gelernt haben, wie mit ihnen gespielt oder gearbeitet wird. Haben die Tiere eine Ausbildung, ist das für ihr Wesen und ihre Gesundheit ein gutes Zeichen. Elterntiere, die die Türen selbst öffnen gelernt haben, haben wahrscheinlich auch intelligenten Nachwuchs. Wägen Sie selbst ab.

Der Welpe muss einen gesunden Eindruck machen. Dazu gehört nicht nur, dass sein Fell weich und sauber und frei von Ungeziefer ist, sondern auch, dass die Zahnstellung stimmt und dass kleine Rüden zwei Hoden ertasten lassen. Sonst können Probleme und beachtliche Tierarzt-Rechnungen auf Sie zukommen.

Nehmen Sie sich auf jeden Fall genug Zeit, bevor Sie sich für den Kauf eines Hundes entscheiden. Sie verbringen möglicherweise die nächsten 18 Jahre mit ihm! Sehen Sie in der Rubrik "Tiermarkt" wochenlang zur von Ihnen gewählten Rasse keine Anzeige von seriösen Züchtern, können Sie versuchen, anders an Züchteradressen heranzukommen, z. B. über Ausstellungen oder, indem Sie Besitzer schöner Rassevertreter auf der Straße fragen, woher sie ihren Hund haben. Wenn Sie Glück haben, lernen Sie so einen Züchter kennen, der bereits schöne Welpen hat, aber in einer anderen Stadt bzw. Zeitschrift inseriert. Gute Erfolgsaussichten bietet neuerdings auch eine Suche im Internet. Für einen guten Hund sollte man keine Wege und Kosten scheuen. Vielleicht gefallen Ihnen die Zuchttiere eines bestimmten Züchters schließlich so gut, dass Sie gerne bereit sind, für einen solchen Hund noch eine Weile auf der Warteliste zu stehen. Dass ein Welpe "süß" ist, reicht nicht für eine Kaufentscheidung. Bleiben Sie sachlich! Üben Sie also schon jetzt etwas, was Sie ohnehin noch brauchen werden, wenn Sie Ihren neuen Liebling erst zu Hause haben: Geduld!

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Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundehaftpflicht ist die Versicherung aus der Haltung und Beaufsichtigung von Hunden. Da auch Hunde einen beträchtlichen Schaden anrichten können, für die grundsätzlich der Halter verantwortlich ist, sollte jeder Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung besitzen.

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Die Hundehaftpflicht ist die Versicherung aus der Haltung und Beaufsichtigung von Hunden. Da auch Hunde einen beträchtlichen Schaden anrichten können, für die grundsätzlich der Halter verantwortlich ist, sollte jeder Hundehalter eine Hundehaftpflicht besitzen.

Hunde Versicherung

Die Hunde Versicherung ist die Versicherung aus der Haltung und Beaufsichtigung von Hunden. Da auch Hunde einen beträchtlichen Schaden anrichten können, für die grundsätzlich der Besitzer verantwortlich ist, sollte jeder Hundehalter eine Hunde Versicherung besitzen. Durch ein Hundehaftpflicht Vergleich können Sie eine günstige Versicherung

 

20 April 2005

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